| Quelle | Datacycle |
Erinnerungslabor Allgäuhalle 2026
2026
Die Veranstaltung
Das Erinnerungslabor ist eine Plattform für Personen, Initiativen und Organisationen, die sich mit der jüngeren Vergangenheit beschäftigen.
Von 20.06. bis 02.08.2026 beschäftigen sich in der Halle II der Allgäuhalle vier Ausstellungen mit der NS-Geschichte und ihren Folgen in Kempten und im Allgäu, darunter auch Flucht und Vertreibung. Die Allgäuhalle war von 1943 bis 1945 ein Außenlager des KZ Dachau. Auf dem Außengelände stand in dieser Zeit das „Ostarbeiter-Lager“, ein Arbeitslager für Zwangsarbeiter.
Das Erinnerungslabor bietet dabei keine Generalerzählung zur Geschichte, sondern zeigt Aspekte, die den einzelnen Beteiligten wichtig sind. So wird gemeinsam die öffentliche Erinnerung gestaltet.
Diese vier Ausstellungen werden in der Halle gezeigt:
Das Kulturamt der Stadt Kempten (Allgäu) zeigt: "Straßennamen auf dem Prüfstand: Nazi-Spuren, nein danke"
Der Fotograf Fabio Scaturro zeigt: "Produkte der Vergangenheit - NS-Tatorte im Allgäu"
Der Künstler Christian Hof zeigt: „Dateneinsicht [1937]“ und „Datensammlung [1937]“
Das P-Seminar des Allgäu-Gymnasiums zeigt: „80 Jahre Flucht, Vertreibung und Neuanfang in Kempten“
Ab 10.07.2026 zeigen die Arolsen Archives vor der Halle II die Wanderausstellung "Stolen Memory".
Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenfrei.
Jeden Samstag gibt es während der Ausstellungsdauer um 11 Uhr eine öffentliche, kostenfreie Führung.
Info
Kontakt
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Kotterner Straße 54, 87435 Kempten, Österreich
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