| Quelle | Datacycle |
Filmforum: Friedas Fall
Die Veranstaltung
Schweiz 2024 | 107 min | OmU | Regie: Maria Brendle | Drehbuch: Maria Brendle, Robert Buchschwenter, Michèle Minelli | Kamera: Hans Syz | Schnitt Wolfgang Weigl | Musik: Mark Baechle | Mit: Julia Buchmann, Stefan Merki, Rachel Braunschweig, Maximilian Simonischek, Liliane Amuat, Marlene Tanczik Frieda Keller, eine junge Näherin im schweizerischen St. Gallen, wird 1904 des Mordes an ihrem fünf Jahre alten Sohn beschuldigt. Der Fall zieht weite Kreise und bringt nicht nur Frieda, sondern auch ihren Anwalt Arnold Janggen und den mit dem Fall betrauten Staatsanwalt Walter Gmür an ihre Grenzen. Sie müssen nicht nur ihr Verständnis von Gerechtigkeit, Recht und Moral auf die Probe stellen, sondern auch ihre Position zur Rolle der Frau in der Gesellschaft hinterfragen. Vor Gericht steht letztlich also auch ein ganzes System, in dem Frauen bisher immer am kürzeren Hebel saßen. „Diese ebenso tragische wie komplexe Geschichte hinterfragt die Stellung der Frau um die Jahrhundertwende und den Umgang mit Recht und Gerechtigkeit. Der kontrolliert erzählte, stark gespielte Mix aus Historienfilm, Gesellschaftsporträt und Gerichtsdrama beeindruckt mit der ungeschliffenen Authentizität seiner Figuren und einer unaufdringlichen, aber dennoch absichtsvollen Inszenierung.“ (filmstarts.de) Schweizer Filmpreis 2025: Beste Nebendarstellerin Victoria Filmfestival 2025: Festival Preis – Best Feature
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